La Ricordanza - Ensemble für alte Musik



Unsere CDs

Johann Christian Bach: Quintett D-Dur für Traversflöte, Oboe, Violine, Violoncello und obligates Cembalo
Johann Gottlieb Janitsch: Quartett D-Dur für Traversflöte, Oboe, Viola und Basso continuo
J.C. Bach:  Quartett B-Dur für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
J.G. Janitsch:  Quartett Op. 1 Nr. 1 in c-moll für Traversflöte, Oboe, Viola und Basso continuo
J.C. Bach:  Quartett Op. 19 Nr. 2 in D-dur für Traversflöte, Oboe, Viola und Violoncello

"Das Janus-Gesicht des empfindsamen Stils" erschien im Herbst 1998 bei der Firma Dabringhaus & Grimm.  In diesem Programm werden zwei Komponisten in Gegenüberstellung präsentiert, deren Stile und Neigungen die zwei Pole der Musik in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts waren, kurz: Gefühl und Verstand.  Das Bedürfnis, individuelle und persönliche Gefühlsausdrucke in der Musik für ein bürgerliches Publikum darzustellen, führte den Berliner Komponisten Johann Gottlieb Janitsch zu neuen Experimenten mit Dissonanzen.  Mittlerweile komponierte Johann Christian Bach für Aristokraten in England in einem galanten Stil, dessen Klarheit und Symmetrie Vorgänger des späteren klassischen Stils waren

"Eine 'Galante musikalische Unterhaltung' -- mit Hingabe, Akkuratesse und Lebensfreude" - TIBIA 3/99

"Sehr empfehlenswert" -- Klassik-Panorama, NDR 3

"...kennerisch und genießerisch aufspielendes Instrumentalensemble" -- Hessische/Niedersächsische Allgemeine

"La Ricordanza serviert ... alles in meisterlicher Manier, tonschön, detailfreudig, mit Gefühl und natürlich technisch über alle Zweifel erhaben.  Besseres haben auch große Namen selten anzubieten.  So ist eine CD entstanden, an der für neugierige Spurensucher zwischen Barock und Klassik kein Weg vorbeiführen dürfte." -- CONCERTO

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Hörbeispiel: J.C. Bach Quintett D-Dur, erster Satz:

MP3 (gekürzt, 641 KB)

Janitsch Quartett D-Dur, erster Satz

MP3, 3,67 MB

Leidenschaftliche Unterhaltung

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Ouvertüre Nr. 2 in h-moll für Flöte und Streicher

Antonio Vivaldi (1678-1748): Oboenkonzert in d-moll aus Opus 8, Il Cimento dell' Armonia e dell' Inventione

Johann David Heinichen (1683-1729): Doppelkonzert in g-moll für Traversflöte, Oboe und Streicher

Georg Philipp Telemanns (1681-1767): Doppelkonzert in e-moll für Traversflöte, Blockflöte und Streicher

"Ein gut gearbeitetes Concert. . .gleicht einer leidenschaftlichen Unterhaltung des Concertspielers mit dem ihm begleitenden Orchester"; So definierte der deutsche Lexikograph Heinrich Christoph Koch in seinem Musicalischen Lexikon aus dem Jahr 1802 das Instrumentalkonzert; diese Definition trifft ebenso gut auf die vier spätbarocken Erscheinungsformen des Concerts für Solo-Blasinstrument und Orchester zu, die in dieser Aufnahme vereinigt sind

"Barockmusik, frischer denn je... dies ist geschmackvolles und geschmeidiges, virtuoses Spielen, schön aufgenommen, intelligent zusammengestellt, wo einige Meisterwerke des Hochbarock nicht nur Leidenschaft sondern auch eine gehörige Portion Feuer serviert bekommen" -- Halifax Chronicle-Heral

"...masters of their art...the whole group engages in baroque gesture and a richness of sound which is seldom heard today. ...the recorder floats effortlessly over a delicate string accompaniment. The traverso joins the recorder and together they could go on forever." -- The Recorder Magazine

"Es geht diesem Ensemble nicht ums Abbeizen, nicht ums Fetzen, sondern um das immerwährende 'An die Musik', eine auf ihre Weise ansteckende Huldigung an die Klangkunst, in der Vitalität Feinfühligkeit nicht ausschließt. Eine Platte zum Liebgewinnen!" -- pizzicato

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Hörbeispiel: Telemann Doppelkonzert, letzer Satz (Presto), als MP3 (gekürzt, 753 KB)

Hörbeispiel: Bach, Bourree, als MP3 1,84 MB

Reinhard Keiser (1674-1739):

mit Elisabeth Scholl, Sopran

Arien und Instrumentalsätze aus der Oper Claudius

Arien und Instrumentalsätze aus der Oper Nebucadnezzar

Concerto D-Dur (Georg Philipp Telemann) für Solo-Violine,Streicher und Basso Continuo (aus Nebucadnezzar)

Arien und Instrumentalsätzeaus der Oper Adonis

Triosonate D-Dur für Traversflöte, Viola d´amore und Basso Continuo

Arien und Instrumentalsätze aus der Oper La forza della virtu

Reinhard Keiser, geboren am 9. Januar 1674 in Teuchern bei Weissenfels, gestorben am 12. September 1739 in Hamburg, war der wichtigste Komponist für die deutschsprachige Oper des Hochbarock. Seine Karriere als Opernkomponist fing nach seinem Abschluss an der Leipziger Thomasschule an, als im Jahre 1693 eine seiner Opern am Hof in Braunschweig aufgeführt wurde. 1697 wurde seine Oper Der geliebte Adonis im Hamburger Theater am Gänsemarkt inszeniert. Er blieb für die Oper in Hamburg eine Schlüsselfigur für mehr als 40 Jahre. Im Zeitraum von 1702 bis 1707 war er künstlerischer Leiter des Hauses.

Die ausgewählten Arien in diesem Konzertprogramm geben einen Überblick aus Reinhard Keisers frühere Phase in Hamburg: 1697 Adonis, 1700 La forza della virtu, 1703 Claudius und 1704 Nebucadnezzar. Das Violinkonzert von Georg Philipp Telemann wurde bei einer späteren Aufführung von Nebucadnezzar 1728 eingefügt.

Der berühmte Theoretiker und Keisers Freund Johann Mattheson, dessen Hochachtung des Komponisten in seinen Schriften immer wieder zum Vorschein kommt, war eine wichtige Stimme unter den Hamburger Opernliebhabern. Keisers Werke zeigten laut Mattheson "alle Leidenschaften, denen das menschliche Herz am meisten unterworfen ist."

"Hiervon vermitteln Elisabeth Scholl und La Ricordanza einen plastischen und überzeugenden Eindruck, indem sie das Unterhaltsame in den Vordergrund stellen und bei der Affektdarstellung auf klare Grundzüge achten." -- Klassik heute

"The music is, without exception, first-rate. The performers have chosen operatic excerpts that emphasize Keiser's ability to depict a series of strong and often swiftly changing emotions. La Ricordanza is an original-instruments ensemble that is well up to the task of managing Keiser's technical hurdles with flair." -- Fanfare

"...l'exécution est à la fois vive et soignée, en parfaite harmonie avec le style 'européen' de 1700." -- Diapason

"I'd like to hear more of this repertoire - and I think most Handelians should hear it too." -- Early Music Review

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Hörbeispiel: Chaconne aus Claudius:

Als MP3 (gekürzt, 915 KB)

In voller Länge MP3, 1,57 MB

Hörbeispiel: Arie 'Weine Blut" aus Nebucadnezzar

MP3 (966 KB)